Der perfekte Frühlingseinstieg: Diese Apps und Dienste helfen

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Schwimmbad, Barbecue und Pollenallergie: Mit diesen Apps und Gadgets sind Sie für den Frühling gerüstet (so er denn bald kommt).

Es liegt noch vielerorts Schnee, aber trotzdem: Am 21. März war meteorologischer Frühlingsbeginn. Zeit, sich darauf vorzubereiten, denn: Mit dem Frühling kommen zwar warme Temperaturen, Freibäder und Grilllaune – aber auch Gartenarbeit, Pollenflug und Stechmücken. PCtipp stellt eine Auswahl an nützlichen Apps und Gadgets vor, mit denen Sie das Beste aus dem Frühling machen.

1. Der Schweizer Badi-Guide

Zwar haben die Badeanstalten zumeist noch geschlossen – schliesslich ist es erst März – aber auf dieser Website finden Sie eine riesige Auswahl an Badeanstalten in der ganzen Schweiz. Auch solche in kleineren Ortschaften. Diese Badis sind nicht nur verzeichnet: Mit einem Klick auf die jeweilige Badi werden Fotos gezeigt und ausführlich beschrieben, was den Besucher in dieser Badi erwartet. Becken, Tischtennisplatten oder Beachvolleyballfelder – alles wird beschrieben. Daneben gibt es auch eine Suchfunktion, wenn man denn eine bestimmte Badi sucht.

2. Pollen-News-App

Wenn der Frühling naht, sind auch die Pollen nicht weit. Ein absolutes Muss für Allergiker: Diese App für Android und iOS zeigt Allergiegeplagten an, in welchen Regionen der Pollenflug wann wie stark sein wird. Um die Pollenbelastung in einer bestimmten Region genau anzeigen zu können, wurde eine GPS-Funktion implementiert, die den genauen Standort eruieren kann. Auch aktuelle Wetterdaten, Pollenflugprognosen für die nächsten Tage und Tipps zur Prävention finden sich in der App.

In den Einstellungen lässt sich unter Info (iOS) oder Geräteinformation (Android) die installierte Version feststellen.

3. AOK Sun&Air

Mit der App der deutschen Krankenkasse AOK lässt sich feststellen, wie lange man an der Sonne bleiben darf. Zunächst ermittelt die App via GPS den genauen Standort. Anschliessend stellt sie dem Benutzer Fragen zu Hauttyp und verwendeter Sonnencreme bzw. Höhe des Lichtschutzfaktors. Anschliessend berechnet die App, wie lange man sich an diesem Standort und unter den gegebenen Umständen dem Sonnenlicht aussetzen sollte. Die App gibts kostenlos für Android.

4. Silhouette iMirror

Der Autor mit dem Brillenmodell Adventurer Zoom Für eine anständige Sonnenbrille gibt man heutzutage einen grossen Batzen aus. Die Brille muss UV-Schutz bieten, die Verarbeitung spielt eine Rolle – und gut aussehen sollte sie auch. Was, wenn man die Brille online bestellen möchte? Vielleicht passt sie ja gar nicht zum eigenen Gesicht?

Mit der App namens Silhouette iMirror können jetzt zumindest die Modelle der Firma Silhouette digital anprobiert werden. Dank Augmented Reality wird das iPhone oder iPad zum Echtzeitspiegel. Wählen Sie die gewünschte Brille aus und «setzen» Sie sie auf. Der Kopf lässt sich frei bewegen, somit können alle möglichen Winkel ausprobiert werden.

5. Uepaa!

Für Bergsteiger und Wanderaffine wurde in der Schweiz die App Ueppa entwickelt. Mit dieser App kann auch in den entlegendsten Gegenden der Schweiz in Notsituationen Hilfe erreicht werden. Die Einsatzzentrale erreicht man auch ohne Netzempfang. Die App erkennt auch selbstständig, wenn sich der Smartphone-Träger in Schwierigkeiten befindet und alarmiert selbstständig Hilfe, wenn der Nutzer nicht mehr an sein Smartphone rankommt. Livetracking via GPS wird genauso unterstützt wie die Ortungsfunktion, welche die nächstgelegenen Uepaa-User ermitteln und im Notfall alarmieren kann. Aber Vorsicht: Die App für iOS und Android geht stark zulasten des Handy-Akkus. Es gibt verschiedene, kostenpflichtige Versionen, die je nach Preis umfangreichere Funktionen beinhalten.

6. iPflanzen

Wenn es für die Viertausender mal nicht reicht, kann man ja immer noch einen kleinen Waldspaziergang unternehmen. Vielleicht auch mit dem Hund oder dem Nachwuchs. Damit man dem Fiffi oder den Kindern gleich mitteilen kann, welche Pflanzen nicht angefasst oder sogar in den Mund gesteckt werden dürfen, gibt es die kostenlose iOS-App iPflanzen. Dazu kann man beispielsweise Form, Farbe oder Fundort eines Blatts oder einer Blüte erfassen und die App erteilt über deren Identität Auskunft. Dazu greift iPflanzen auf eine Datenbank von über 1500 Pflanzen und Baumarten zurück.

7. Landroid – der Rasenmähroboter

Der Landroid mäht den Rasen von selbst© PD Zoom Des einen Freud, des andern Leid – das Rasenmähen. Für jene, die sich gerne davor drücken, gibt es einen Rasenmähroboter mit dem Namen Landroid. Dieser kann via Smartphone-App entweder gesteuert oder vorprogrammiert werden. Danach übernimmt er den Rest des Mähens selbst. Dazu gibt es mehrere Programme. Er kann auch Steigungen oder Gefälle bewältigen oder erkennt herannahende Objekte und bleibt stehen, bis diese sein Sensorfeld wieder verlassen haben. Hat Landroid fertig gemäht, kehrt er selbstständig wieder zur Ladestation zurück. Nachteil: Selbst das Einsteiger-Modell kostet rund 700 Franken.

8. Activegrill

Der Activegrill verfügt über einen Touchscreen© PD Zoom Nachdem der Landroid Ihren Rasen wieder in Form gebracht hat, steht dem Frühlings-BBQ nichts mehr im Wege. Zu diesem Zweck hat das niederösterreichische Unternehmen Infotronik einen Kohlegrill konstruiert. Dies ist auf den ersten Blick nicht speziell, jedoch ist der Activegrill, wie er genannt wird, mit einem Touchdisplay ausgerüstet. Sämtliche Grillfunktionen, wie etwa Temperaturregelung oder Grillmethode, können entweder via Touchscreen oder mit der dazugehörenden Smartphone-App gesteuert werden. Damit entfällt auch die Schleimbeutelentzündung vom Betätigen des Blasebalgs. Technikaffine kommen doppelt auf ihre Kosten: Das Aussehen des Activegrills erinnert an einen Drucker. Dafür greift man auch ordentlich in die Tasche: Das Basismodell des Grills kostet rund 6000 Franken.

Zusatztipp: Wenn Sie sich (zu Recht) noch im Winter wähnen: Es gibt auch einen Schweizer Sauna-Guide!

Quelle PC-Tipp: Florian Bodoky