Sommerhitze: So schützen Sie Ihre Geräte

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Die Hitze ist eine ernstzunehmende Gefahr für Laptops, Smartphone und Co. Damit Ihre Geräte die Hitze gut überstehen und Sie sich im Liegestuhl ausruhen können, sollten Sie unsere Tipps beachten.

Laut Wetterbericht herrschen die ganze Woche Temperaturen nahe an der 30 Grad Grenze. Das zerrt an der Leistungsfähigkeit der elektronischen Geräte und sie können an ihre Grenzen kommen. Akkus und Touchscreen arbeiten entsprechend schlecht und je nach Verarbeitung absorbieren die Hüllen vieler Geräte die Hitze auch noch. Unsere Tipps:

Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
So simpel es klingt: Versorgen Sie mobile Geräte wann immer möglich in Taschen, Schubladen, Schränken etc. Nicht geeignet ist das Deponieren von Geräten direkt am Fenster, auf dem Armaturenbrett etc. Vor Allem die empfindlichen Touchscreens vertragen die Sommerhitze nicht. Diese könnten überhitzen, unbrauchbar werden oder sich sogar verflüssigen.

 

Energie sparen
Auch ein Smartphone oder Tablet produziert Hitze. Je mehr es arbeitet, desto grösser ist die Erhitzung. Zusätzlich wird der Akku durch Hitze belastet. Wenns also nicht unbedingt gebraucht wird, sollten Sie die Bildschirmhelligkeit herunterschrauben, Apps schliessen, Ortung deaktivieren etc.

 

Richtig positionieren
In den Notebooks sorgt in der Regel ein integrierter Lüfter dafür, dass Wärme optimal nach aussen abgeleitet wird. Achten Sie daher stets darauf, dass die unteren Lüftungsschlitze Ihres Notebooks frei sind. Damit schützen Sie nicht nur den Akku, sondern auch Prozessor und Grafikkarte. Bei lüfterlosen Mobilrechnern oder Smartphones wird die Hitze durch das Gehäuse abgeleitet. Befreien Sie die geplagten Mobilrechner idealerweise von ihren Schutzhüllen. Positionieren Sie den Laptop nur auf einer freien Tischfläche.Wenn sich die Raumtemperatur nicht weiter reduzieren lässt, kann ein schattiger Ort oder ein zusätzlicher Ventilator für bessere Umgebungsbedingungen sorgen. Auf einem Tablet oder Smartphone wird die Rechenleistung bei Temperaturen von über 35 Grad nachlassen. Während dieser Phase sollte man besser auf leistungshungrige Anwendungen wie Spiele und 3D-Programme verzichten und nur die nötigsten Aktionen auf den jeweiligen Geräten ausführen. Auch bei einem Laptop empfehlen sich gelegentliche Pausen.

 

PCs gelegentlich entstauben
Bei Desktop-Rechnern ist die Gefahr einer Überhitzung in der Regel geringer, weil im Innern meist mehrere Lüfter und CPU-Kühler für einen optimalen Wärmeabfluss sorgen. Eher überhitzen können ältere PCs, etwa wenn sich über die Jahre hinweg Schmutz und Staub im Netzteil oder in den Gehäuselüftern ablagern. Dagegen hilft eine einfache Präventionsmassnahme: Es empfiehlt sich, einmal im Jahr den PC komplett vom Strom zu trennen und das Gehäuse zu öffnen. Die verstaubten Stellen, insbesondere Netzteil, Gehäuselüfter, sollte man vorsichtig mit einem Staubsauger auf niedrigster Drehzahl entstauben.Vorsicht: Das Staubsaugerrohr sollte auf keinen Fall mit der Hardware in Berührung kommen. Grund: Allfällige statische Entladungen führen im dümmsten Fall zum sicheren Tod der einen oder anderen Komponente. Die Temparatur des PCs kann man gelegentlich bei jedem Systemstart im BIOS oder über ein Tool wie CrystalDiskInfo überwachen.

 

Backup-Aufgaben auf später verschieben
Bei Festplatten ist auf Datenblättern immer von verträglichen Maximaltemperaturen von bis zu 55 Grad Celsius die Rede: Auch den Festplatten (z.B. im NAS-Betrieb) macht jedoch eine Dauerbeanspruchung unter hohen Temperaturen zu schaffen. Obwohl in moderenen NAS-Systemen immer bessere Lüftungen integriert sind, sollte man aufwändige Backup-Angelegenheiten besser auf einen hitzefreien Tag verlegen.

 

Was tun bei Überhitzung ?
Zeigt ein Gerät eine Überhitzungswarnung an, schalten Sie Smartphone oder Tablet umgehend aus, legen Sie es an einen möglichst kühlen Ort und entfernen Sie, sofern möglich, auch den Akku. Warten Sie vor einer Neuinbetriebnahme besser ein paar Minuten mehr. Das Gerät sollte sich wieder vollständig abkühlen.

 

Quelle: PC-Tipp, von Simon Gröflin ,Florian Bodoky